Holbox, Tag 3


Heute beschließen wir, eine Erkundungstour der Insel zu machen. Die Freude ist riesengroß, als Mama und Papa erlauben, auf den Elektro-Motocrossrädern wie die Mexikaner zu fahren, nämlich zu zweit und dritt aufgeladen, Anian mit Lavinia; Mama und Papa mit Valentina. Dank der Golfcarts ist der Verkehr ja überschaubar und die Straßen sind so schlecht, dass keine hohen Geschwindigkeiten gefahren werden können.

Nach dem Mittagessen mit Alberto, der uns einheimische Früchte mitgebracht hat, geht es auch schon los und wir fahren zu einsamen Buchten und Traumstränden. Auf den unbefahrenen Pfaden treffen wir auf eine Vielzahl von Krebsen, Echsen, Vögeln und Mini-Krokodilen, die erstaunt über den seltenen Besuch Reißaus nehmen. Nach der Fahrt durch ein Gebüsch ahnt Mama schon Schreckliches, als die Kinder wie am Spieß brüllen und schreit vorsichtshalber schonmal mit. Papa befreit sie dann von einer Monster-Heuschrecke mit zwei Köpfen bzw. Zwillings- oder Huckepackheuschrecke, die es sich auf ihrer Schulter bequem gemacht hat. Nach diesem Schreck reicht es uns von dem Krabbelgetier und wir cruisen lieber durch das Örtchen.

Holbox ist ein wahres Hippie-Städtchen und prima geeignet für Aussteiger. Es geht sehr entspannt auf den staubigen Straßen zu und wir gönnen uns einen Margarita an der Strandbar. Danach geht es wieder zurück zum Expidi Akkus aufladen und den Abend einläuten...


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