Pisac, Perú


Die Stimmung heute in der Früh ist noch geprägt von der schlechten Nachricht gestern. Wir hören schon Trommeln und Musik auf der Straße, ach ja...heute ist ja Faschingssonntag. Die Kinder haben keine große Lust das lustige Treiben in Cusco zu beobachten und so beschliessen wir nach Pisac, einem kleinen Ort in den Anden, aufzubrechen. Kaum sitzen wir im Fahrzeug, bekommt Papa schon an der Ampel eine Ladung Wasser aus einer Wasserpistole ins Gesicht. Es ist Tradition in Peru, dass alle und jeder mit Wasser und Schaum bespritzt werden. Jetzt wollen die Kinder noch schneller weg und wir verlassen Cusco nur noch mit geschlossenen Fenstern.

Als wir in Pisac ankommen, geht die Schaum- und Wasserschlacht noch härter weiter als in Cusco. Doch irgendwie kitzelt auf einmal Anian diese "Kampfmethode" und er möchte unbedingt eine von diesen Schaumdosen ausprobieren. Doch kaum hat Anian diese Dose in der Hand, ist er offiziell Opfer und Täter zugleich. In jeder Gasse, hinter jedem Hauseck lauern Kinder und Erwachsene und nehmen den Schaumkampf mit Anian auf. Anian entwickelt schnell Angriff- und Rückzugsstrategien (nicht hinter den Rücken von Mama und Papa). Kurzerhand besorgt Anian zwei weitere Spraydosen für seine Schwestern, die für ihn die Deckung übernehmen sollen. Die Kinder haben so viel Spaß und möchten noch unbedingt weiter machen und wir können erst den Tag beenden, als Valentina einen 10 Liter Wasserkübel abbekommt und wir klatschnass den Tag ausklingen lassen.


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