Calama, Chile


Calama ist keine besonders schöne Stadt, geprägt durch die weltgrößte Kupfermine Chuquicamata und wer denkt, Chile sei westlich... also hier nicht. Außer der Shopping-Mall, die aber auch noch nicht kundenorientiert ist, und den riesigen Pick-Ups (wegen dem günstigen Benzin) hat das Leben sonst nicht viel mit den Standards des "Westens" zu tun. Besser als Bolivien aber allemal, so dass für uns der Tag heute im Zeichen des Reifens steht. Papa organisiert und versucht mit allen Mitteln einen Ersatzreifen plus Felge aufzutreiben. Der Rest entdeckt zum Glück einen Skaterpark, in dem man entspannt den halben Tag verbringen kann.

Verspielt, elegant, unabhängig, ökologisch und total süß - die Kameliden der Anden sind die Spezies, die einen ganzen Kontinent definieren. Immer mehr Einheimische tauschen ihre Schafherde wieder ein gegen Lamas oder Alpakas und kehren damit zu ihren Inka-Wurzeln zurück. Die internationalen Märkte zahlen viel für das magere Lamafleisch oder die Alpaka- und Vicuñawolle und die Tiere stoßen im Vergleich viel weniger CO2 aus. Außerdem benutzen die niedlichen Tierchen alle den gleichen Ort als Toilette (man findet immer wieder große Haufen) und beschützen so die empfindliche Natur der Anden. Wir freuen uns immer wieder über die Begegnung - so wie hier mit einer Lama-Herde in Bolivien.


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