Villa de Reyes, Mexico

Sunday, August 14, 2016

Beschließen nach dieser lauten, anstrengenden Nacht gleich um acht Uhr loszufahren, wenn die Kids noch schlafen. Langsam ändert sich das Straßenbild und wird von saftigen, grünen Bergen abgelöst, die an Bilder in Reiseführern erinnern. Wir fühlen uns richtig wohl, als wir den Bundesstaat wechseln und die Straßen sauberer werden, so dass wir uns trauen, zum Frühstück an einer Tankstelle anzuhalten und Milch mit Zwieback einkaufen. Trotzdem müssen wir auch heute noch Strecke machen, um in einigermaßen sichere Gefilde zu kommen. In San Luis Potosi fahren wir zum ersten Mal in eine Stadt und finden gleich ein super-modernes Einkaufszentrum, das viel sauberer als in den USA und zum Glück auch wieder viel billiger ist. Können den Kühlschrank für €40 auffüllen und so zu dem auserwählten "Campingplatz" mit Freibad aufbrechen. Die Kinder haben Spaß im Wasser - und wer war schon mal in einem mexikanischen Freibad...

 

Die Mexikaner sind unserer Meinung nach zurückhaltend, aber sehr hilfsbereit. Wir erleben diese Hilfsbereitschaft, als wir Wasser benötigen. Wir haben ja einen 600 Liter Wassertank und diese Menge ist dann doch nicht mit Eimern aus dem Wasserhahn per Hand zu tragen. Die einzige Möglichkeit für den Parkplatzwärter ist, uns an die 3 Zoll Wasserhauptleitung anzuschliessen. Dafür benötigen wir aber ein Reduzierungsstück von 3 Zoll auf 1 Zoll. Ein paar Telefonate und Gespräche und nach einer Stunde ist der Schlauch (mit Isolierband, Draht und ein paar Löchern) an der Leitung angeschlossen. Somit können wir den Schlauch an unserem Filter anschliessen und - mit zwar geringem Wasserdruck - unsern Tank auffüllen. Diese Improvisation imponiert uns deutschen Perfektionisten schon sehr und wir sind uns sicher...das war nicht zum letzten Mal.

 

Erschöpft von den letzten zwei Tagen und dem Planschen im Wasser freuen wir uns auf das Bett. Wir sind erleichtert, dass drei Security-Männer auf uns aufpassen und uns den Platz direkt neben ihrem Häuschen zuweisen. Und dann erwartet uns etwas herrliches, wunderbares, unerwartetes auf 1800 m Höhe: zum ersten Mal auf dieser Reise brauchen wir Decken...

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