Torres del Paine, Tag 2

Wednesday, June 28, 2017

Was für ein Sonnenaufgang! Welch Panorama! Wir wachen mit dem atemberaubenden Blick auf den Nationalpark Torres del Paine auf und können es kaum erwarten die Umgebung zu erkunden. Ein wenig fühlen wir uns wie auf Safari, umgeben von unzähligen Herden von Guanakos, Dutzenden Kondoren, Füchsen, Schafen und zum ersten Mal Nandus, den südamerikanischen Verwandten des Strauß. Eigentlich sind wir keine besonderen Tierliebhaber, aber in dieser unendlichen Freiheit und Naturgewalt dieser Menge an wild lebenden Tieren in nächster Nähe zu begegnen, berührt uns irgendwie.

 

Man sagt, hier in Torres del Paine erlebt man jeden Tag vier Jahreszeiten. Und wir bekommen das auch hautnah mit: von strahlendem Sonnenschein mit 14 Grad plus bis klirrende Eiseskälte wird uns heute alles geboten. Die Schönheit dieses Parks ist aber so gewaltig, dass auch schlechtes Wetter die Laune nicht trüben kann. Mama findet, es ist der bezauberndste Nationalpark der Reise.

 

Beinahe senkrecht erheben sich die knapp 3000 m hohen "Türme des blauen Himmels" über die patagonische Steppe. Diese spektakulären Granitsäulen beherrschen die Landschaft von Fjorden, Lagunen und Gletschern. Hier befindet sich der zweitgrößte Süßwasserspeicher der Erde, gebunden im ewigen Eis. Schon 1978 von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt, wird der Park wohl in den Sommermonaten von Touristen überrannt, die zum Teil tausende von Dollars für ein paar Tage Wandervergnügen bezahlen müssen. Denn die Übernachtungsmöglichkeiten sind rar und der nächste Ort 120 km entfernt. Aber diese Probleme haben wir zum Glück nicht und jetzt zu dieser Jahreszeit treffen wir zwei Autos über den Tag verteilt. Herrlich!

 

Heute Abend haben wir die Qual der Wahl bezüglich Übernachtungsplätzen. Ein Platz schöner als der andere, aber wir entscheiden uns für einen Aussichtspunkt auf einem Hügel. Hier weht ein unheimlich starker Wind, was für die Kinder gleichermaßen aufregend wie angsteinflößend ist. Sie können aber nicht anders, als noch zwei Stunden draußen mit dem Wind zu spielen, bis wir dann drinnen alle so durchgeschaukelt werden wie bei einer Offroad-Fahrt. Heute Nacht werden Böen teilweise so heftig, dass das Geschirr in den Schränken umher rutscht...

 

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